Das Ziel des heutigen Tages ist Ankommen in Santiago. Der Weg dahin ist gar nicht mehr so besinnlich. Viele große Straßen, wenig Grün rechts und links und wenige Cafés.
Aber so richtig braucht es einer schönen Landschaft heute auch nicht. Die Gedanken sind sowieso schon am Ziel. Also laufen wir wieder mit unglaublicher Geschwindigkeit. Die ersten elf Kilometer sind in zwei Stunden geschafft. Danach wird es ein bisschen langsamer.
Gegen Mittag erreichen wir den "magischen" Stein,, ab dem es weniger als 10km bis zur Kathedrale sind. Ab da ist Gänsehaut...
Als wir endlich in Santiago de Compostela sind, ist das Gefühl überwältigend. Unglaublich, was wir geschafft haben! Unglaublich, wie leicht es am Ende doch gu ertragen war. Und wir sind nicht allein. Überall lachende, jubelnde und Freudentränen wischende Menschen. Zum Glück läuft Sohnemann hinter mir. In meinem Kopf ist nur Platz für ein Wort: "Danke!"
Danke an Milla und meinen Schatz Elisabeth, die mich haben gehen lassen! Danke an Djangos Mama, die ihm das Mitkommen ermöglicht hat. Danke an die vielen lieben unterwegs, die uns den Weg haben schaffen lassen und so herzlich waren: Helmut und Waltraud im ganz besonderen! Und vor allem ein Dankeschön und lieben Gruß an Steffi, Patrizia, Guido, Pia und Cathleen! Ihr wart großartige und inspirierende Begleiter unseres Weges!
Die Messe in der Kathedrale sollte der krönende Abschluss unseres Weges werden. Schlussendlich war es aber das Beisammensitzen mit unseren Pilgerfreunden nach der Messe - mit Wein aus Pappbechern - abseits des Pilgertrubels.
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